Unser Ansatz

Ethos & Vision
Systemisch
Komplementär

Systemisch

Wir gestalten Veränderungsprozesse aus unserer systemischen Haltung heraus. Für unsere Arbeit gelten folgende Annahmen

 

1. Die soziale Wirklichkeit kann nicht objektiv erfasst werden,

vielmehr wird sie von jedem Beobachter konstruiert. Es macht einen Unterschied ob eine Organisation oder Situation aus der Brille eines Vorgesetzten, einer Führungskraft, eines Mitarbeiters oder eines Kollegen betrachtet wird. In Veränderungsprozessen erlaubt dieses Verständnis, ein vielfältigeres Bild einer Situation zu bekommen.
Für uns heißt das:  Einbeziehung der unterschiedlichen Perspektiven, denn komplexe Situationen lassen sich nicht erfassen, wenn wir die Aufmerksamkeit nur auf deren offensichtlichen Teil richten. Viel mehr erfassen wir die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven.

 

2. Organisationen sind operative geschlossene soziale Systeme

Im Mittelpunkt der Betrachtung steht der fortlaufende Prozess der kommunikativen Handlungen.
Für uns heißt das: Sich in diesen Prozess so einzubringen, dass Impulse aufgenommen werden und Wirkung zeigen können.

 

3. Die Organisation ist relativ immun gegen Anregungen von außen

Indem sich soziale Systeme ständig selbst reproduzieren, koppeln sie sich in gewisser Weise von der Umwelt ab.
Für uns heißt das: Wir bringen keine vorgefertigten Lösungen ein, sondern entwickeln diese im Prozess mit den betroffenen Mitarbeitenden als „Experten“.

 

4. Jedes soziale System trifft eine Unterscheidung zwischen sich und der Umwelt.

Da die Umwelt immer komplexer ist als die Organisation kommt es zu einer Unterscheidung zwischen einer für die Organisation relevanten und nicht relevanten Umwelt. Zum Schutz vor zuviel Komplexität verschließen sich soziale Systeme. Sie benötigen deshalb einen Sinn, um sich zu entwickeln und erfolgreich zu bestehen.
Für uns heißt das: Den Sinn der Organisation finden. Die relevante Umwelt definieren und einbeziehen. Einrichtung einer Steuergruppe oder anderen Systeme, die helfen, das Neue zu entwickeln.

 

5. Das Bild von der Organisation bestimmt die Intervention

Interventionen sind die Handlungen, die vorgenommen werden, um die Veränderung zu bewirken. Die Kunst der Intervention besteht darin, die „Knöpfe“ zu finden, durch die sich das System anregen lässt, sich zu verändern (Willke 1994).
Für uns heißt das: Die Punkte zu finden, die eine Veränderung bewirken. Dies geschieht durch die Bildung von Hypothesen, d.h durch Annahmen auf deren Basis die Handlungen vorgenommen werden, um dann die Wirkung zu beobachten.